
Wer den Hunsrück mit seinen
Wäldern und Wanderwegen liebt, kennt bestimmt Tiefenbach. Das idyllische
Dorf, mit zur Zeit über 800 Einwohnern, liegt direkt am Soonwald.
Eine Vielzahl von
Pensionen und Gaststätten
sorgen
für gepflegte Unterkunft der Urlaubsgäste. Die 7 km entfernte Kreisstadt
Simmern bietet mit Ihren Geschäften im Zentrum der Stadt, sowie mit ihrem
Industriegebiet hervorragende Einkaufsmöglichkeiten.
Von
Tiefenbach aus, in den Soonwald, gibt es viele Wanderwege. Einer der vielen
Wege führt an die alte stillgelegte Erzgrube, die man mühelos und
schnell aufsuchen kann. Ein ebenso müheloser Wanderweg führt zu den Ruinen
der Wildburg.
Die Alteburg, etwas
weiter gelegen, lohnt sich in jedem Fall
aufzusuchen. Beliebte Ausflugsziele ganz in
der Nähe sind die Triffthütte, oder Haus Malepartus (benahmt nach der
Wohnung des Fuchses in der Tierfabel). Hier können Sie als hungriger
Wanderer eine kräftige Zwischenmahlzeit zu sich nehmen. Der gesamte Soonwald
weist unzählige Burgen und Wanderwege auf, die hier nicht alle genannt
werden können.
"Es lohnt sich allemal die
gute Soonwaldluft zu schnuppern".
Auf den Spuren des Räubers Schinderhannes,
der im 17. Jahrhundert im Hunsrück sein Unwesen trieb, finden sie in Simmern
den
Schinderhannesturm.
Und wer Schmuck und Edelsteine liebt,
sollte auf jeden Fall der Edelsteinstrasse folgen und Idar- Oberstein
besuchen. Hier gibt es das Edelsteinmuseum und unzählige
Edelsteinschleifereien. Die schönsten Steine werden hier zu wertvollem
Schmuck verarbeitet.
Leider kann ich hier nicht alle
Sehenswürdigkeiten des Hunsrücks aufzeigen, es würde meinen Rahmen sprengen.
Bewusst möchte ich ihnen das Dorf Tiefenbach näher bringen. Zur Zeit bemühe
ich mich von der Entstehung des Dorfes bis zum heutigen Zeitpunkt alles in
Erfahrung zu bringen. Dies ist nicht einfach und ich bin über jeden Hinweis
dankbar. So bitte ich alle Besucher dieser Seite, die zur Dorfgeschichte
einen Beitrag leisten möchten, sich zu melden.
Sie erreichen mich unter E Mail:
ursula-weis@t-online.de

Zu den ältesten Häusern
in Tiefenbach, gebaut Ende des 17. Jahrhunderts, zählt das Geburtshaus des
Elektromeisters Hans- Gerhard Griese. Ein Teil des Gebäudes besteht noch und
zwar das Wohnhaus auf der rechten Seite, allerdings mit äußerlichen
Veränderungen. Das Bild auf der linken Seite, ist ein
Gemälde des Malers
Josef Stalzer aus Ohlweiler, der aus mehreren alten
Fotografien die bäuerliche Idylle, im 18. Jahrhundert, treffend
wiedergegeben hat.
Wie schon oben an den
Fotos des Dorfes zu erkennen ist, spricht man in Tiefenbach von einem so
genannten "Unterdorf und Oberdorf". (Unter- und Obertiefenbach).
Den Gemeindemitgliedern des Oberdorfes gehört ein eigenes Stück
Wald, das von diesen Gemeindemitgliedern auch bewirtschaftet wird. Die unteren
Fotos sind aus dem Jahr 1960 und zeigen Familienmitglieder, die sich an der
Waldarbeit beteiligt haben.

Die Fotos sind ca. 45 Jahre alt und die
meisten Personen darauf sind leider schon verstorben.